DAS BLACK DOG PROJEKT

BLACK DOG DAYS 2024: 6 DAYS, 6 STORIES, 6 SONGS

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WER IM MOSHPIT DES LEBENS HINFÄLLT, DEM HELFEN WIR AUF.

blackdog

Volkskrankheit Depression. Millionen sind davon betroffen. Auch Metalheads.

Eine aktuelle Studie mit 6 000 Metalfans ergab; dass viele von ihnen schon einmal Erfahrung mit dem „Black Dog“ gemacht haben, der sich langsam in deinen Kopf schleicht und sich dort immer breiter macht. 40 Prozent der Befragten in der Stichprobe gaben an, dass „Metal mir schon mal das Leben gerettet hat“. Darunter auch der Autor der Studie und des Buches „Hard, Heavy & Happy“ selbst: Unser Metality-Mitglied und Diplompsychologe Dr. Nico Rose.

Depression ist eine Tabu-Krankheit. Viele Betroffene wagen es nicht, darüber zu sprechen. Mit der Folge, dass sie und ihre Angehörigen immer tiefer in einen Abwärtsstrudel von Stigmatisierung, Schuldgefühlen, Überforderung und Alleinsein gezogen werden.

Diesen Teufelskreis wollen wir versuchen zu durchbrechen. Zum Beispiel mit unserem Festivalbändchen, das einen "Black Dog" zeigt, das internationale Symbol für die Erkrankung.

Wer es trägt, signalisiert damit unauffällig, dass er offen für das Thema ist und Aufmerksamkeit dafür in der Gesellschaft schaffen möchte - entweder als selbst Betroffener, als Angehöriger oder einfach als Mensch mit offenem Ohr. Er kann zwar keine professionelle Hilfe leisten, aber er ist ansprechbar und kann damit diskret und behutsam umgehen.

 

 

DEPRESSION.

EIN BÄNDCHEN

GEGEN EIN TABU

 

Black Dog

 

Disclaimer: Wir benutzen für die Bestellung der Bändchen Microsoft Forms, da uns dies die Abwicklung der Bestellungenerleichter.
Alternativkannst Du unsaucheine E-Mail an blackdog@metality.org schicken. Wir verarbeitenpersonenbezogene Daten wie in der Datenschutzerklärungbeschrieben

rudiHi, ich bin Rudi, Initiator und Gang-Lead im Black Dog Project.

Ich bin seit 2013 in Behandlung unter anderem wegen schweren, depressiven Episoden. Zu Anfang meiner Krankheitslaufbahn waren meine nächsten Angehörigen sehr darauf bedacht, dass niemand mitbekommt, dass ich einen Psychiater oder Therapeuten aufsuche; u. a. damit meine Mandanten (ich war damals als selbstständiger Rechtsanwalt tätig) nicht denken, ich sei bekloppt.
Trotz meines desolaten Zustands habe ich mich dazu durchgerungen, mein alljährliches Festival zu besuchen.
Eher zurückgezogen beobachtete ich meinen Freund, wie er mit einem völlig Fremden über seine ausgeprägte Festivalbändchensammlung am Unterarm ins Gespräch kam und sie sich lange darüber austauschten.
Hier hatte ich die Idee, mit einem Bändchen dezent darauf aufmerksam zu machen, dass der Träger offen und unvoreingenommen mit dem stigmatisierenden Thema umgeht.

Nach Jahren kam ich schließlich zu Metality.

Bei einer Diskussion zu neuen Projekten warf ich meine Idee in die Runde, die direkt von allen begeistert aufgenommen wurde. Das später als Black Dog benannte Projekt war geboren.

jensHallo, ich bin Jens, Co-Head des Black Dog Projekts:

Meine Geschichte beginnt 2022. Nach einem stressinduzierten Burnout mit depressiver Phase begab ich mich in Behandlung. Meine Therapeutin sagte mir gleich zu Beginn, ich solle zu meinem eigenen Schutz niemals von einer depressiven Phase oder gar von Depression sprechen, sondern nur von einem Burnout, da man nie wüsste, wie das Thema beim Zuhörer gewertet wird. Mir wurde klar, ich stand mitten in einer Tabuzone.
Zeitgleich habe ich 2022 das Buch Hard, Heavy & Happy von Nico Rose entdeckt und gelesen. In diesem Buch habe ich zum ersten Mal von Metality und dem Black Dog Projekt erfahren und mir war sofort klar: das ist mein Thema. Ich möchte ein Zeichen gegen die Tabuisierung und Stigmatisierung von Depressionserkrankungen setzen.
Also wurde ich Mitglied und brachte mich in der Black Dog Gang ein. Seit Anfang 2023 bin ich Co.-Head der Black Dog Gang.

Am 13.03.2024 fand der erste Me-Talk statt.

Das gemeinsame Projekt von Metality und Andersgleichanders EV zum Thema Black Dog (Awareness für Depressionen) startete sehr erfolgreich und wird nun jeden Mittwoch, von 19:30 Uhr bis 21:00 Uhr auf dem gemeinsamen Discord-Server (https://discord.gg/Kcw5kTY7m4) stattfinden.

Im ersten Call haben wir massig Themen gesammelt, die uns das ganze Jahr über beschäftigen werden; selbstverständlich werden aber auch bei Bedarf akute Themen besprochen.
Darüber hinaus haben wir wertvolle Erkenntnisse über Krankenkassen und Therapeutenplätze ausgetauscht. Den Input hieraus stellen wir euch natürlich nach entsprechender Aufbereitung in der Black Dog - Gang zur Verfügung.

Der Me-Talk findet nun alle 14 Tage auf dem Dicord-Server statt, die aktuellen Themen werden immer in den Socialmedia-Kanälen bekannt gegeben.

Schaut gerne vorbei, kommt aber rechtzeitig, Beginn ist 19:30 Uhr, um 19:45 Uhr wird der Raum geschlossen.
Jeder ist herzlich willkommen, egal ob Betroffener, Angehöriger oder Interessierter.

Wir freuen uns auf euch!

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BLACK DOG DAYS 2024: 6 DAYS, 6 STORIES, 6 SONGS

Der Mai ist Mental Health Awareness Month. An sechs Tagen stellt METALITY sechs persönliche Geschichten von Betroffenen vor, die uns über unsere Website erreichten. Die Texte thematisieren teils traumatische Erfahrungen mit Depression. Wir veröffentlichen sie an dieser Stelle gänzlich unverändert und mit dem Einverständnis der Verfasser:innen. 

Du bist selbst betroffen? Erste Hilfe bekommst du rund um die Uhr von der Telefonseelsorge auf online.telefonseelsorge.de

Zu ME-TALK, unserem wöchentlichen Metal-Talk für Menschen mit Depressionen, gelangst du auf discord.gg/Kcw5kTY7m4

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 1

„Ich habe selbst jahrelang mit Depressionen zu kämpfen. Eine Weile hatte ich es gut im Griff, ging zu diversen Therapieangeboten und hatte ein wenig Zeit mich meinem Hobby zu widmen. Leider waren die Zeiten dennoch nicht einfach. Ich verbrachte einige Jahre in einem Wohnheim, meine Mitmenschen, vorallem Schüler haben natürlich früher oder später davon Wind bekommen und mich damit aufgezogen. Ob meine Eltern mich weggeben haben weil ich so eine Schl**pe sei. Ich wurde missbraucht. Ich war 12 und hatte das Gefühl mein Leben war schon längst vorbei. Kinder können grausam sein. Sehr grausam. Ich habe versucht drüber zu stehen, doch je älter ich wurde, umso schlimmer wurden auch die Gedanken. Irgendwann wurde mir erst wirklich bewusst was geschehen war und ich sprang. In einer Welt wie dieser wollte ich nicht mehr sein. In einer Welt, in der „Er“ nicht einmal eine Strafe zu verbüßen hatte, während ich mich jahrelang durch die Hölle quälte. Das ist nicht fair. Ich habe überlebt, drei mal. Da wurde mir klar, das Schicksal hat eine Bestimmung für mich, mein Leben ist noch lange nicht vorbei. Also stand ich immer und immer wieder auf und kämpfte mich zurück ins Leben. Ich habe einen neuen Job gefunden, machte mein Hobby nebenher zum Beruf und jetzt sitze ich hier, und schreibe diesen Text. Ich hatte es nicht einfach, ich habe viel erlebt und es hat lange gedauert bis ich mein Leben wirklich genießen konnte. Ich bin jetzt 24, 12 Jahre schon begleitet mich die Dunkelheit. Ich habe gelernt mit ihr zu leben, auch wenn es nicht immer einfach ist. Jetzt möchte ich für Menschen da sein. Menschen die vielleicht niemanden haben, so wie ich niemanden hatte. Menschen die sich schämen, so wie ich es tat. Menschen die ihr Leben bereits aufgegeben haben, so wie ich es einst hatte. Das ist meine Bestimmung. Ich habe es irgendwie geschafft, und ich bin stolz darauf. Danke für eure tolle Aktion ?“

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 2

„Ich habe leider selber einen schwarzen Hund.... Es har mehr als ein einhalb Jahre gedauert, bis ich einen Termin beim Facharzt bekam. Das war eine furchtbar dunkle Zeit für mich und meine Angehörigen. Ich konnte nicht mehr arbeiten und hatte mich total von meinen sozialen Kontakten abgekapselt. Jetzt bin ich seit gut einem Jahr dank der professionellen Hilfe und einer mittlerweile verhältnismäßig geringen Medikation wieder soweit fit, dass ich wieder aktiv am Leben teilnehmen kann. Ich kann nur jedem empfehlen, nicht aufzugeben und professionelle Hilfe anzunehmen. Auch, wenn es sehr lange dauert, bis man einen Termin oder auch eib Therapieplatz bekommt. ES LOHNT SICH! DAS LEBEN IST TROTZ ALLEM SEHR SCHÖN. LERNT, ES WIEDER ZU SEHEN!!!!!“

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 3

„Hey Ihr, eine klasse Aktion! Depression ist in meiner Familie leider weit verbreitet. Meine Mum nimmt seit 30 Jahren Medis. Mein Opa hat nach seiner Darmkrebserkrankung nur durch einen Hausbau mit Anfang 70 sich aus seiner ein wenig rausarbeiten können. Meine Kleine Schwester hat sich selbstverletzt und leidete unter einer Essstörung. Auch meine ""Große"" ist in Behandlung. Ich selbst habe viele Freunde durch Suizid verloren und 3 Menschen in den Tod begleitet. Selbst habe ich leider auch schon Leben genommen (worauf ich nicht stolz bin). Alle meine Freundinnen sind Missbraucht worden. Lange Zeit konnte ich all das in einem Kämmerchen verschließen, aber nun holt es mich ein. Ich kämpfe seit über 10 Jahren, lange war ich einfach nur depressiv und habe verdrängt, mir keine Hilfe gesucht - ich bin ja ein starker Kerl....Hahahah. Noch da bin ich, weil ich meiner damals 9 Jährigen Nichte ( IQ von über 130) erklären musste, warum ich oft so traurig schaue, ab und zu weinen muss und mich so wenig freue wenn ein Schmetterling vorbeifliegt. Ich habe es tatsächlich mit dem schwarzen Hund getan und musste Ihr dann das Versprechen geben nicht auf die andere Seite zu gehen. Anderen kann ich gut helfen, nur scheinbar mir nicht. Ich finde die Aktion super, teile sie gerne und nach meinem letzten Klinikaufenthalt steht das Semicolan auf meiner Haut an. Ich danke Euch für diese Aktion und freue mich immer wenn sich jemand stark macht. Blessed be“

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 4

„Die letzten Jahre habe ich mich durch starke Depressionen und Angststörung komplett von der Welt abgeschottet und kaum das Haus verlassen. Sehr kurzfristig haben meine Eltern sich letztes Jahr entschieden mich mit aufs W:O:A zu nehmen und mir damit ein unglaubliches Geschenk gemacht. Das Gefühl nur eine von so vielen zu sein, alle mit einer gemeinsamen Leidenschaft, hat etwas in mir geheilt, dass jahrelange Therapie nicht konnte. Heavy Metal begleitet mich dank meiner Eltern so lang ich mich erinnern kann und ich bin unendlich dankbar diese Liebe teilen zu dürfen.“

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 5

„Ich möchte ein Bändchen für mich und meine Mama, weil es uns daran erinnern würde, wie stark wir sein können. Meine Mama hat uns allein groß gezogen, genau wie ich mein Kind. Ich selbst bin an Depressionen erkrankt aber in ambulanter Behandlung und habe immer offen darüber geredet. Vor 3 Jahren mußte ich dann die Entscheidung treffen meine Mama einweisen zu lassen, nachdem sie ihren Suizid plante und es mir vertrauensvoll erzählte. Ich denke, weil sie sich sicher war, dass ich sie verstehe. Es war der schmerzhaftes und schwierigste Weg, den ich je gehen mußte und noch heute weiß ich nicht, wie ich diese vielen Wochen nach diesem Tag X überstanden habe. Und auch ihre Krebserkrankung mit OP und lebensbedrohlicher Notbehandlung im Anschluss haben wir überstanden. Wir haben das alles geschafft! Beide! Wir sind beide nach wie vor in Behandlung und der Weg ist noch lang, aber wir leben! Wir sind so großartig, auch mit schwarzem Hund. Vielleicht aber auch genau deswegen!“

BLACK DOG DAYS 2024: Tag 6

„Erstmal ein Hallo an euch. Die Aktion liegt mir sehr am Herzen, da ich selbst unter einer schweren Depression und einer PTBS leide. Mir ist das Gefühl also sehr bekannt, wenn der schwarze Hund der ums Haus streicht in deine Wohnung einzieht und dir auf dem Schoß sitzt. Wenn du dir und dein Leben nicht mehr wichtig erscheinen. Ich bin in meiner Kindheit in meiner Familie Opfer körperlicher Gewalt gewesen. Diese traumatische Erlebnis hat meinen Umgang mit meinen Gefühlen schwerwiegend verändert. Ich habe Gefühle wie Schmerz, Wut , Freude unterdrückt. Diese fehlenden Gefühle haben mein Leben sehr eingeschränkt und sehr behindert. Die erlernten Techniken, Gefühle nicht zuzulassen haben mein Leben extrem beschnitten und zu einer Ansammlung weiterer schlimmer Lebenskrisen geführt. Nach mehreren depressiven Episoden, bin ich in eine schwere Depression gerutscht. Ich war nicht mehr in der Lage mein Leben zu führen, da ich mein Leben im Bett verbracht habe, es ging nichts mehr, es war mir alles egal und fing an mich nach meinem Tod zu sehnen. Da ich Therapieerfahrungen hatte, habe ich mich entschlossen stationär in eine Klinik zu gehen. Dort habe ich über 6 Monate verbracht und habe für mich eine erfolgreiche Therapieform gefunden. Heute geht es mir wesentlich besser, ich habe gelernt die verdrängten Gefühle zuzulassen. Verständnis habe ich für meine Erkrankung im Berufsumfeld nicht wirklich entgegengebracht bekommen, man hat halt keine Sichtbare Verletzung, man kann nicht voraussagen, ob irgendwas wirklich hilft, oder ob man überhaupt irgendwann mit seinem Leben klar kommt. Es ist wirklich eine bescheidene Situation, man wird nicht ernst genommen, eher als Simulant und faul empfunden. Es wäre so schön wenn es eine Akzeptanz für solche Erkrankungen vorhanden wäre. Ich denke Eure Aktion ist neben vielen Bands, die sich des Themas annehmen ein Baustein auf den Weg dorthin. Mich hat in meiner Depression sehr die Band Oceans beeindruckt, die sich sehr mit dem Thema auseinandergesetzt haben und auch das Endresultat darstellen was passiert, nämlich der Suizid. Depressionen sind häufig eine tötliche Krankheit. Am besten hilft halt das Thema in die Öffentlichkeit zu tragen, da helfen dann auch Promis wie Kurt Krömer oder Torsten Sträter, die über ihre Depression sprechen und die Menschen auf den Ernst dieser Erkrankung aufmerksam machen. Ich erzähle gerne meine Geschichte und würde gerne die Bänder weitergeben an betroffene und denen, die diese Erkrank ernst nehmen. Ich unterstütze eure Aktion sehr gerne und hoffe, dass die Akzeptanz steigt. Liebe Grüße“

„Ich habe selbst jahrelang mit Depressionen zu kämpfen. Eine Weile hatte ich es gut im Griff, ging zu diversen Therapieangeboten und hatte ein wenig Zeit mich meinem Hobby zu widmen. Leider waren die Zeiten dennoch nicht einfach. Ich verbrachte einige Jahre in einem Wohnheim, meine Mitmenschen, vorallem Schüler haben natürlich früher oder später davon Wind bekommen und mich damit aufgezogen. Ob meine Eltern mich weggeben haben weil ich so eine Schl**pe sei. Ich wurde missbraucht. Ich war 12 und hatte das Gefühl mein Leben war schon längst vorbei. Kinder können grausam sein. Sehr grausam. Ich habe versucht drüber zu stehen, doch je älter ich wurde, umso schlimmer wurden auch die Gedanken. Irgendwann wurde mir erst wirklich bewusst was geschehen war und ich sprang. In einer Welt wie dieser wollte ich nicht mehr sein. In einer Welt, in der „Er“ nicht einmal eine Strafe zu verbüßen hatte, während ich mich jahrelang durch die Hölle quälte. Das ist nicht fair. Ich habe überlebt, drei mal. Da wurde mir klar, das Schicksal hat eine Bestimmung für mich, mein Leben ist noch lange nicht vorbei. Also stand ich immer und immer wieder auf und kämpfte mich zurück ins Leben. Ich habe einen neuen Job gefunden, machte mein Hobby nebenher zum Beruf und jetzt sitze ich hier, und schreibe diesen Text. Ich hatte es nicht einfach, ich habe viel erlebt und es hat lange gedauert bis ich mein Leben wirklich genießen konnte. Ich bin jetzt 24, 12 Jahre schon begleitet mich die Dunkelheit. Ich habe gelernt mit ihr zu leben, auch wenn es nicht immer einfach ist. Jetzt möchte ich für Menschen da sein. Menschen die vielleicht niemanden haben, so wie ich niemanden hatte. Menschen die sich schämen, so wie ich es tat. Menschen die ihr Leben bereits aufgegeben haben, so wie ich es einst hatte. Das ist meine Bestimmung. Ich habe es irgendwie geschafft, und ich bin stolz darauf. Danke für eure tolle Aktion ?“

Black Dog

Ich brauche Hilfe! An wen kann ich mich wenden?

Es ist ein großer Schritt, sich selbst einzugestehen, dass man psychisch erkrankt ist. Aber es ist der wichtigste Schritt, weil er der erste ist. Jetzt bist Du bereit dir Hilfe zu holen.

Die erste Anlaufstelle ist meist der Hausarzt. Viele Hausärzte kennen sich gut mit der Behandlung von Depressionen aus und können mit Dir den weiteren Weg zur Therapie bei einem Psychotherapeuten gehen.

Leider klappt das aber oft nicht. Die Anzahl an Betroffenen übersteigt in den meisten Regionen deutlich die Kapazitäten der vorhandenen Therapeuten. Und so muss man im Zweifel viele Monate auf eine Therapiestelle warten, obwohl eine schnelle Hilfe so sehr nötig wäre.

Wir möchten an dieser Stelle eine Auswahl alternativer Hilfestellen anbieten, die Du vielleicht in der Stadt oder Gemeinde findest und an die Du dich wenden kannst.

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